Diese 5 Nickerchen bringen dich über die Feiertage

Von Nadine Frick  |  Dez 13, 2017
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Als Kind ist Weihnachten irgendwie magisch. Keine Sorgen, kein Stress, kein 5-gängiges Menü zum Zubereiten, welches dann von der Schwiegermama bewertet wird oder auch keine schlaflosen Nächte, weil man nicht mehr weiß, wo die Tannenbaum-Deko ist… Die einzige Sorge damals war, ob man Ärger bekommt, wenn am 2. Dezember schon alle Türchen des Adventskalenders geöffnet waren.

Und zack, ein paar Jahre später ist der Unterschied wie Tag und Heilig Nacht. Zwischen Überdosis in Sachen Zucker, dem obligatorischen Weihnachtsmarkt-Absturz, dem Einkaufsmarathon mit Kater und den formellen, aber ausartenden Weihnachtsfeiern, müssen wir auch noch Geschenke einpacken.

Also, wenn du die „besinnliche“ Jahreszeit überleben willst, ohne dabei den Verstand zu verlieren, brauchst du eine Strategie. Ein taktisch sicheres Vorgehen. Einen Überlebensplan.

Hier sind sie – die 5 Nickerchen, die dich über die Weihnachtszeit bringen werden.

 

DAS SCHLUMMERTRUNK NICKERCHEN

Genau. Du hast geschworen, wie jedes Jahr übrigens, nicht so viel zu trinken. Als ob du durchdrehen würdest, wegen ein paar gratis Cocktails, der offenen Bar an der Weihnachtsfeier oder dem Ständchen. Tja, Carolin, hat wohl nicht geklappt, wie jedes Jahr übrigens. Deshalb gilt es jetzt, den Schwips so schnell los zu werden, wie er gekommen ist. Also ab zum nächsten Dönerladen, gierig verschlingen, Taxi nach Hause und ausschlafen. Im Notfall hilft auch ein kleines Nickerchen auf der Toilette.

 

DER WECKERLOSE WEIHNACHTSMORGEN

Der 24. ist der perfekte Tag, um sich noch ein paar Mal umzudrehen. Solltest du jetzt nämlich noch keine Geschenke haben, ist es eh zu spät, bis zum ersten Sektchen dauerts noch und das Essen ist auch noch nicht angebrannt. Dieser magische Moment muss in vollen Zügen genoßen werden – bekanntlich genießt man ja mit geschloßenen Augen umso mehr.

 

DIE RUHEPAUSE VOR DEM STURM

Du hast noch etwa 2 Stunden, bis alle Gäste, Familie und sonstiger Anhang eintrudeln wird. Die Liste an Dingen, die noch zu machen sind, ist ellenlang. Der Stress lässt deine Halsschlagader pochen. Abhilfe schaffen kann da nur noch ein Nickerchen. Deshalb lass alles stehen und liegen und schmeiss die Füße hoch. Ein entspannter Gastgeber ist doch sowieso viel besser, als gekühlte Getränke oder ein lächerlich sauberes Badezimmer.

 

DAS FRESSKOMA

Nach dem ganzen Trara, Geschenken und gefühlt 15-Gängen lächelt dich die Couch hinterhältig an, du willst nur einmal kurz hinlegen und die Füße hoch heben. Und zack – wachst du 4 Stunden später mit einem schmerzenden Nacken, einer Sabberspur auf dem Kissen und kalten Zehen auf. Auch wenn es verlockend ist, nach der schweren Mahlzeit am Heiligabend solltest du dir selbst einen Gefallen tun und deinen übervollen Magen im Bett ruhen lassen, nicht auf der Couch. So wachst du danach wenigstens erholt auf und hast hoffentlich Platz für Nachschlag.

 

DAS ÜBERDOSIS NICKERCHEN

Am 26. denkst du, du hättest das Schlimmste überstanden. Falsch gedacht. Der Kühlschrank quillt über mit Essensresten, die Stimmung der Schwiegermutter verschlechtert sich und Privatsphäre ist mittlerweile ein Fremdword. An Tag drei der „besinnlichen Zeit“ mit deiner Familie ist die Lage meist etwas angespannt – es gilt daher politische Themen, den vierten Sekt, noch ein Plätzchen oder ein Monopoly-Spiel zu vermeiden. Denn langsam fällt der Zuckerspiegel ab, die fröhliche Stimmung des Weihnachtsfest knickt ein und die Kekse verlieren ihre Wirkung. Und wenn alles zu viel wird, hilft nur ein ausgedehntes Mittagsschläfchen. Bonuspunkt: wer schläft, streitet nicht und muss auch nicht abwaschen.

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